Mal kurz nach Durango und zurueck nach PV 1300km in zwei Tagen

Wieso mal schnell nach Durango? Schuld hat Uli. Er hat ein paar Tage zeit, und will mit Monica, derzeitige Freundin nach Durango. Er will die 23 von Ruiz hoch nach Durango. Diese strecke hat 350km nur Kurven durschs niemansland in den Bergen. Er will den Trip nicht alleine machen. Verstaendlich. Also ruf ich erstmal Franky an, denn kennt ihr alle schon. Der ist sofort dabei. Azor, mein Schwiegersohn will auch mit. Zwei Kunden von mir im Restaurant wollen unbendingt mit. Sind aber schon 20 Jahre nicht mehr gefahren. Auch auf meine Ansage das dies ein harter Trip ist, sind sie Feuer und Flame. Datum ist 29 Maerz. Montagmorgen 7 Uhr ist abfabahrt von der Haciendaalemana. Uli kommt Sonntag bei mir an. Auch Sandro von Atotonilco kommt. Charly hat zuviel Arbeit. Also sind wir 7 Toeflis und einen Sozius. Hier die Namen von allen. ULI, SANDRO, AZOR, FRANKY, DANILO, DAVID UND MEINE WENIGKEIT plus MONI

Alle sind Puenktlich. Hinter la Penita erste kleine Panne. Sandros Lenker ist lose. Ist schnell repariert. Er muss die erste Runde Tequila bezahlen in Durango. Bis Tepic haben wir wenigstens wenig Verkehr und ne Kurvige strecke. Gegen 11 uhr erreichen wir Ruiz. Kleines Dorf bevors in die Berge geht. Volltanken. Es gibt keinen Sprit auf den naechsten 340km. Fuer unsere BMW kein problem, die haben 33 Liter im Tank. Franky hat jetzt ne Ktm, so auch David. Danilo BMW 650 hat mal gerade 12 Liter. Ich hab nen Reservekanister mit 10 Litern dabei. Auch wir brauchen was. Neben der Tanke gibts ne kleine Kneipe. Leckere Kaesadillas und Birria ( gefuellte Tortillas mit Kaese und Eintopf vom Schaf. Um 12 uhr gehts weiter

Warm ist es auch jetzt, so um die 38 grad. Jetzt geht das Achterbahnfahren los, immer Bergauf. Das Toefliherz lacht, wenigstens meins. Auch weiteroben wirds nicht kuehler. Die Strasse in halbwegs gutem Zustand. Hier Lassen wir jetzt ein paar Bilder sprechen

Erste Pause in Jesus Maria. Tempraturen jetzt ueber 40 grad. Vor zwei Jahren gabs hier nur Schotterwege. Was ist pasiert? Unterhalte mich mit dem Ladenbesitzer wo wir stehn. Auf die Frage, wie sie zu den super Strassen kommen meinte er nur das sie nicht von der Regierung sind. Hier frage ich nicht weiter. Das ist Niemansland. Auch haben sie nen Fussballplatz. Gruen wie im Muenchner Stadium. Der Rest vom Dorf ist total in braun. Es Lebe Mexico. Wir muessen weiter, immer noch 200km.

Nach 100km treffen wir auf ne Hundertschaft von Polizisten, mitten im Niemansland. Sie wollen nur unsere Papiere sehn. Soviel verschiedene Nazionalitaeten haben die noch nie zusammen gesehn. Schweizer, Suedafrikaner,Italjaener, Deutsche und Mexicaner. Lassen uns aber ohne Probleme weiterfahren. Hier fuellen wir die Tanks der Ktms und der 650bmw nach. Die letzten 100km ziehen sich. Aber absolut geil. Auf dem Hochplato von Durango angekommen, gehn die Ktms und die kleine BMW zum Tanken. Uli, Sandro und ich stehen and der Strasse und warten. Ein junger Kerl kommt auf uns zu, und fragt wo wir herkommen und wo wir hin wollen. Nachdem ich es ihm erklaert habe, fagt er ob wir die Polizei gesehn haben. Sag ihm das es keine Probleme mit ihnen gab. Er sagt wenn ihr hier irgentwelsche Probleme habt ruft mich an, dann kuemmern wir uns um euch. Ich bedanke mich, und sage brauche seine Nummer nicht da wir jetzt weiterfahren nach Durango und Morgen weiter nach Puerto Vallarta. Brauch ja hier nicht zu erklaeren wer der Typ war, und fuer wenn der Arbeitet. Der rest der Truppe kommt, und wir machen das wir weiterkommen. Haben noch 80 km bis Durango und es wird Dunkel. Gegen 20uhr erreichen wir Durango. Steigen wie immer im Hotel San Agostin ab. Hier duerfen wir die Toeflis mitten im Hotel parken. Mitten in der Stadt, und das fuer 35 euro das Doppelzimmer.

Schnell sind alle umgezogen und auf gehts zum Essen. Hier gibts ein Local wo wir immer Caldo Durangense essen. Das ist sowas wie Gulaschsuppe. Dort treffen wir auch Jolanda und Kurt. Diese beiden sind Schweizer und waren Gaeste bei mir im Hotel. Kurt hat seine Kreditkarten und seinen Fuehrerschein im Safe ihres Zimmer vergessen. Hat er garnicht gemerkt bis meine Tochter sie angerufen hat. Naja Kundendienst wird bei uns in der Haciendaalemana grossgeschrieben. Kein problem, fahren wir mal schnell 650 km. Alle sind Kaputt, machen noch nen abstecher in die Cantina und trinken zwei Tequila. Bis Morgen. Danke fuers Mitfahren

Puenktlich im 6.30 am sind alle auf und die Toeflis am packen. Danilo war schon drausen und meint es waere nicht Kalt. Franky, Uli und ich kennen das Wetter hier oben. Wir sind warm angezogen. Der erste Stopp kommt nach 80km. Tanken und Fruehstuecken. Auserhalb Durango geht die Temprtur auf null grad runter. Ich schalte meine Griffheizung ein. Bei der Tanke angekommen, sind Danilo, Azor und David am schlottern. Frage Danilo warum er nicht die Griffheizung eingeschaltet hat. Alle sind am Lachen. Hat er nicht gewusst. Ok, dumheit must bestraft werden. Er muss das Fruehstueck bezahlen. Fuer Azor der ganz eingefroren ist, hab ich noch nen pullover uebrig . Auf zum Fruehstueck.

Nach dem Fuehstueck gehts weiter und waermer. Achterbahnfahren den Espinoza del Diablo runter. War vor Jahren einer der gefaehrlichsten strecken der Welt. Heute nicht mehr. Vor Jahren wurde eine Autobahn bis nach Mazatlan runter gebaut. Dort fahren alle LKWs und die meisten PKWs jetzt. Also fuer uns Toeflifahrer die wahre wonne. Zwei Stunden spaeter kommen wir zum beruehmtesten punkt der Strecke. Der Teufelsruecken. Beim ankommen, legt Uli sich erstmal ab. Wie das? Moni noch ein wenig unerfahren will absteigen bevor Uli die Fuesse auf dem Boden hat. Uli ist ja Profi bei solchen Sachen. Nix pasiert.

Nach ner Pause und Bildermachen gehts weiter. Ausser nem Container, welscher in ner Kurve vom Aufleger ru tergekommen ist gibts auser freude beim Fahren keine vorkommniesse bis Mazatlan.

Uli und Azor bleiben in Mazatlan. Der Rest von uns macht sich auf zurueck nach Vallarta. Zimlich langweilig. Also mach ich hier schluss. Danke an alle. Supergsi. Mal schauen wo es das naechstemal hin geht

Donnerstag 11 Febuar nach Hause ueber Punta Perla, und Tehuamixtle 260km

Auch heute haben wir keine Eile. Sven kann erst um 8 Uhr seine Waesche abholen. Direckt neben dem Hotel ist ein kleines Local welsche Quesadillas( gefuellte Maisfladen) anbieten. Dazu Kaffe de Olla (Kaffe mit zimt und braunem Zucker). Sven liebt diese Form von Kaffe. Will er in seinem Hostel auch machen. Wetter vom feinsten. Blauer Himmel und 27 grad. Eine Stunde spaeter nach ein wenig Achterbahnfahren, machen wir fuer Sven ne pause in Punta Perla. Er stuerzt sich gleich ins Meer. Morgen ist er ja wieder in Alaska. 40 grad minus. Brrrrrrrrrrrrrrrr.

Sven hat die ganze Bucht fuer sich

Danach geht weiter nach Cruz de Lorreto. Ab hier gehts ueber eine 40km lange unbefestigte Strasse weiter nach Tehuamixtle. Hat ein paar kritische Stellen. Viel Sand. Angekommen bestellen wir in unserer Stamkneipe 2 Dutzend frische Austen und Bier

Sven kanns kaum Glauben. Die Austern kommen direckt aus dem Meer. Von der Besitzerin gibts noch zwei Raicilla( schnaps aus gruener Agave ). Die 40km hoch zu El Tuito fliegen wir hoch. Auftanken und die letzten km nach Hauser. Sven ist wie im Rausch, er kommt 5 Minuten vor uns zu Hause an. Sein grosses Grinsen vergeht ihm ne Stunde spaeter. Er kommt von der Tolette nicht mehr runter. Spucken muss er auch. Autsch, der arme Kerl. Ich habe nichts und Franky auch nicht. Ob das an seinem Magen liegt? Nach zwei Stunden besorgt Irma Medikamente. Zwei muessen gespritzt werden. Sven ist so fertig, er ist mit allem einverstanden. Glueckspilz, meine Frau ist Profi. Zum essen gibts nur trockenes Brot und Tee. Seinen Flug verschiebt er um einen Tag. Am naechsten Tag erholt er sich schnell. Hier an Sven und Franky ein grosses Danke. War ne super Tour mit euch. Mal sehn wann und wo wir das wiederholen. Hier auch ein grosses Danke an Charly, Sandro und Uli. Das wars mal wieder fuer ne Zeitlang. Wuensche euch allen einen gesunden 14 Febuar mit viel Amor

Mittwoch gehts weiter Richtung Barra de Navidad, 450 km

Wie immer bei Charly, treffen um 7 Uhr an der Kaffemaschiene. Heute fahren wir spaeter los. Sven kriegt nen schnellkurs im Brotbacken. In seinem Hostel in Fairbanks Alaska will er Brot anbieten.

Hier die fuenf vorm Brotbacken
Sven schaut noch ein wenig skeptich, aber lernen, bei ueben. Charly und ich haben auch ne zeitlang gebraucht

Gegen 10 Uhr brechen wir auf Richtung Tuxcueca, liegt am Chapala See. Das Wetter ist der Hammer, 24 grad. Von hier gehts in die Berge

Das obere Bild ist der Anfang des Chapala Sees. Der ist ueber 100km lang

Achterbahnfahren angesagt die naechsten 250km. Hier die weitere Strecke. Teocuitatlan de Corona, Sayula( hier sind die Messerschmieden Mexicos, so wie in Deutschland Solingen). Sayula ist auch bekannt fuer den Anbau von Gemuese. Weiter ueber San Gabriel, Toliman ,Toxin. Hier gehts fuer 30 Minuten ueber einen Bergpass. Alles Kopfsteinpflaster. Nur erster und zweiter Gang. Leider kein Bild gemacht. Sorry. Angekommen in Minatitlan gehts ueber 300 Kurven runter nach Manzanillo, zweitgroesste Hafenstadt Mexicos. 3km vorher, ein Stau von 100derten LKW. Wir schlaengeln uns dursch. Ich brauch laenger, wegen meinen Koffern. Aber nur zweimal ein wenig angeeckt.

Ein wenig abwechslung,kurz vor Minatitlan

Von Manzanillo gehts weiter nach Barra de Navidad, kleiner Badeort in Jalisco. Finden ein kleines Hotel mitten im Dorf

Waermstens zu Empfehlen. 22 Euro das Zimmer. Und hat nen Pool
Bier nach sonem Supertag darf nicht fehlen

Gehn noch was Essen, und sind um 23Uhr in der Falle. Auch heute wieder, danke fuers Mitfahren. Hasta Morgen

Dienstag 9 Febuar Celaya – Patzquaro – Atotonilco 500 km

Los gehts Morgens um 7 Uhr bei 7 grad. Schweinekalt fuer uns. Laesst unser Nacht im Luxus Hotel [ Hilton fuer nur 45 Euro) schnell vergessen. Brauchen ueber Salamanca nach Patzquaro genau 2 einhalb Stunden. Charly und Sandro kommen eine halbe Stunde spaeter

Unser Lunch fuer 5 Leute 50 Euro mit getraenken
Man achte auf Charlys t shirt

Muessen ueber Uruapan fahren, Charly muss dort Forelen holen. Super strassen durch die Berge von Michoacan [ ist ein Bundesland ]. Besuchen noch den Vulcan Paricutin, der brach in den 40ziger Jahren aus. Er begrub ein ganzes Dor unter sich, nur die haelfte von der Kirche schaut noch raus

Von hier aus gehts mit Achterbahn fahren richtung Atotonilco. Kommen dabei durch Rayes [ Mafia und Drogenhochburg). Man muss aber keine Angst haben hier zu Fahren. Diese Leute belaestigen keinen. Regel number 1 in Mexico, fahre nie bei Nacht. Regel nr. 2, immer freundlich bleiben. Regel nr.3, nicht alles glauben was ihr in den Medien seht. Gegen 5 Uhr sind wir kaputt,aber gluecklich wieder bei Charly. Chillen u d Grillen

In den Pool wollte keiner. Hat nur 15 grad.

Hier ein grosses Danke an Charly fuer deine Gastfreundschaft. Solltet ihr mal nach Mexico wollen und was anderes sehn( als Strand ( Cancun ) wended euch an Charly. Danke fuers Mitfahren. Bis Morgen

Montag 8 Febuar, leicht Angeschlagen. Trotzdem auf nach Celaya zur Rehau Fabrik 180 km

Der Uebeltaeter

Nach ner Durschzechten Nacht an die Arbeit. Zum Glueck finden wir alles was wir brauchen in Ulis Hobywerkstatt. Gegen 11 Uhr machen wier uns auf den Weg nach Celeya um das Rehau Werk zu besichtigen. Uli ist dort der Boss. Er ist schon vor uns los. Erstmal wieder Tanken. Keine undichten Stellen. Hura. Gemuetlich gehts wieder Richtung Guanajuato.

Ansicht von Guanajuato
Franky und Sven

Ueber Dolores Hidalgo gelangen wir nach San Miguel de Allende. Geile strecke und super Wetter. Zeigen Sven ein wenig von San Miguel. Die letzten 90 km fuer Heute gehn zuegig uber Comonfort weiter nach Celaya, zum Werk vonRehau. Werden dort herzlich Empfangen, und machen uns auf zur Werksbesichtigung. Wow, Deutsche wertarbeit in Mexico. Nach zwei Stunden machen wir uns auf zum Hotel, und von dort zu Dieter nem Kumpel von Uli.

Der Kaktusgarten vor den Werkshallen

Grosses Danke an Uli und Dieter und seiner Frau Anna fuer die superbewirtung. Morgen gehts nach Patzquaro in Michoacan, wo wir Charly und Sandro treffen. Hasta Manana