Tour USA 2015 – Yosemite National Park, Death Valley

Raus aus Las Vegas, rein ins Death Valley.

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Das Tal des Todes, also. Ist es auch im buchstäblichen Sinne: die absolute Hitzehölle, 47 Grad C im Schatten, der Asphalt kocht. Es ist das erste Mal, dass ich den Helm komplett geschlossen halte – breeennend heeiiisser Wüüstenwiiiind…. (wer hat das mal getrötet?)

Death Valley

Death Valley (2)

Lurchi, der Harleysalamander, nimmt’s gelassen, er will nur Futter/Sprit. Aber Olo und Irma sind nach den ersten 100 Kilometern fertig. Wasser! Wasser!

im Death Valley

Zum Glück haben wir nur 180 km Höllenpassage, die letzten 80 km ziehen sich quälend endlos. Da fängt auch mein 58-jähriges Körperchen zu stottern an. Eigentlich wollen wir direkt bis zum Eingang des Yosemite Park fahren, stoppen aber in Bishop – wir brauchen eine ordentliche Erholung, also übernachten wir da. ‚Wie haben das die ersten Siedler, die Pioniere, auf ihren Planwagen durch dieses Inferno geschafft, wo nahmen sie die Kraft für diese tagelangen, wochenlangen Strapazen her?‘ fragen wir uns. Waren diese Generationen härter und zäher als wir?

Zabriskie Point

Death Valley

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Death Valley

 

Dienstag, 16. Juni 2015 – Bishop Lee Vinning Trip in den Yosemite National Park

Ein Blick auf die Hotelpreise stellt klar: wir übernachten nicht im Park. Die billigste Unterkunft ab 250 USD, nein, danke. In Lee Vining, einem kleinen Ort am Eingang zum Park, finden wir eine Unterkunft für 145 USD, ja immerhin! einchecken können wir erst ab 15 Uhr, also schmeissen wir unser Gepäck in die Rezeption und fahren erstmal in den Park, Monsterbäume gucken. Die Strecke führt uns über den Tioga-Pass, etwas über 3000 mNN. Hier ist es gut kühl, auf den Bergspritzen liegt Schnee. Und wir bekommen 90 km Töfli-Strecke vom Feinsten!

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Nun heisst es, 6 km zu Fuss absolvieren.

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Diese Mammutbäume, Sequoia, sind schon mächtig beeindruckend!

Tuolumne

Sequoia

Yosemite Park

Hunderte Eichhörnchen laufen hier rum, betteln um Futter, auch ein Reh läuft uns vor die Kamera – wer sieht’s?

Reh

Wir laufen gerade zurück zu den geparkten Töflis, sehen wir einen Bären ganz relaxt in einer Lichtung  sitzen. Wir versuchen, ihn auf’s Bild zu bekommen, allerdings wollte keiner näher ran um das Fotos des Jahres zu schiessen.

Das Foto mit OHNE BÄR

Das Foto mit OHNE BÄR

 

Zurück zum Hotel, direkt in den Sonnenuntergang hinein, absolut geil!

Am nächsten Morgen machen wir uns auf ins Yosemite Valley, satte 90 km Kurven reiten, perfekt!

Und dann prasselte der Massentourismus auf uns ein: Tausende Wohnmobile und Autos. Alle Zeltplätze rappelvoll. Im Valley selbst gibt es gratis Busverbindungen für das ganze Tal. Wir entscheiden uns für den Vernal Wasserfall, den man allerdings noch 6 km erlaufen muss! Ich bin am Ende mit meinen Knien!!!

Drei Runden im Bus brauchen wir, bis wir endlich den Parkplatz wiederfanden, auf dem wir die Töflis geparkt hatten. Gegen 16 Uhr machen wir uns auf den Rückweg ins Hotel, schrauben uns wieder bis auf 3000 mNN hoch. Olo bretterte ein gutes Stück voraus, erzählt uns später, dass er fast mit einem Riesenreh (oder war’s ein Elch?) zusammengestossen wäre. Glück gehabt, nix passiert.

Den Tag lassen wir geruhsam im Hotel ausklingen, Kräfte sammeln ist angesagt. Morgen packen wir für Sacramento, unseren „fliegenden Holländer“ besuchen…

Alle werden sich fragen warum erzäht der nichts vom Essen? Da gibt es nichts zu erzählen, Leute, wir sind im Amiland, Fastfoodland! Für ein paar Tage ist das o.k., kann man mit leben.

Frühstück in Bishop

3 Gedanken zu “Tour USA 2015 – Yosemite National Park, Death Valley

  1. Hallo Ihr Drei Weltenbummler –
    Eindruecklich was Ihr so alles erlebt ! Die Bilder wecken Erinnerungen an unsere eigenen Reisen in diesen Gegenden – allerdings durchs Death Valley war es immer im angenehmen Winter . Lee Vining kennen wir sehr gut , wir waren dort oft und wir gehoehren zum Mono Lake Committee . Wir freuen uns Euch bald zu sehen und warten gespannt auf den neuen Bericht . Weiterhin viel Spass !
    Emil und Carolina .

  2. Ja Hallo brennend heißer wüstensand in einem fernen Land ist doch von freddy.Junge komm bald wieder wieder nach haus, ist doch auch so ein Renner gewesen.Also die Reise gefällt mir sehr gut schade mit de Fast Food.Aber irgendwann gibts wieder was passt, Fleisch Fisch ect. Man kann ja mal wat verzichten oder wat??.Übrigends das Reh war ja zweibeinig, oder???? so Ihr Drei dicken Besso aus dem schönen Rheinland

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