Ruta Europa 2014 – Madrid – Segovia

Unsere diesjährige Motorrad-Tour wird  uns von Madrid aus über mehrere Stationen in Mittel- und Nordspanien zunächst nach Süd-Frankreich, dann durch die Schweiz und schliesslich nach Italien mit Endziel Rom, bzw. Civitavecchia führen. Von dort aus werden wir mit der Fähre nach Barcelona übersetzen und wieder zu unserem Start, Madrid, zurückkehren. Die Motorräder haben wir nicht aus Mexiko mitgebracht, sondern bei España en Moto  eine 800GS und eine 1200 RT gemietet.

Nach leider nur wenigen Tagen in Madrid, die wir jedoch ausgiebigst genossen hatten, sind unsere Töfflis startklar, es kann losgehen!

Am Start zur Ruta Europa 2014

Am Start zur Ruta Europa 2014

Unsere erste Etappe führt uns von Madrid über Ávila und Arévalo nach Segovia. 222 km, weniger als 3 Stunden Fahrt.

 

Ruta Europa 1. Etappe - Madrid, Ávila, Arévalo, Segovia

Ruta Europa 1. Etappe – Madrid, Ávila, Arévalo, Segovia

Bereits früh in unserer Reiseplanung redete mir la Vallartina ein, dass wenn man schon in Madrid sei, ein Abstecher nach Segovia direkt Pflicht sei! Schliesslich sei sie früher gerne und öfter mal über 1100 km dort hin und zurück gedüst – wegen der Ferkel!

Aber Segovia ist nur ca. 90 km von Madrid entfernt, wir wollen aber Biken, und so entschlossen wir uns zu einer Rundfahrt über weitere historische Städte, Ávila und Arévalo. Ausserdem ist es dort bergig, kurvig und somit ideal für’s Motorrad.

Segovia ist eine uralte Stadt: Kelten, Römer, Westgoten, Mauren stritten und bekriegten sich um diesen Ort und schliesslich, zu Zeiten Isabellas wurde die Stadt Königsresidenz – sie liess sich hier als Königin von Kastilien ausrufen. Der Alcázar  beeindruckt heute noch und spiegelt neben den zahlreichen Kirchen und Klöstern den damaligen Reichtum. Aber auch in jüngster Zeit hält das Geld Hof in Segovia, spätestens seit im Jahre 2000 durch die Lotterie „El Gordo“ schlagartig etliche Lotterielos-Käufer in Segovia zu Millionären machte und in der Stadt bereits 4 mal das grosse Los gezogen wurde, pilgern heutzutage die Leute vor Weihnachten nicht wegen der reich geschmückten Klöster und der prachtvollen Burganlage, sondern um Lose für den an Weihnachten zu ziehenden ‚El Gordo‘ zu kaufen in die Stadt.

Kein Wunder, dass an solch einem Ort gerne und sehr gut gegessen wird und Restaurants und Hotels sich Tradition leisten können. Und so reservierten wir schon lange vor Reiseantritt unseren Tisch und bestellten ein ofengebackenes Spanferkel im traditionsreichen Restaurant José María  wegen Vallartinas Ferkel-Tipp, eben.

Spanferkel im Restaurant José Mariá, Segovia

Spanferkel im Restaurant José Mariá, Segovia

Das Restaurant hat ausgesuchte Lieferanten für die Schweinderl, die mit weniger als 5 kg Gewicht bereits geschlachtet werden und etwa 3 1/2 Stunden im Ofen schmurgeln. Und manchmal serviert der Wirt sie selbst an den Tisch und zerteilt sie nur mit einem Teller um zu zeigen, wie zart das Fleisch und wie knusprig die Haut ist – im folgenden Video gut zu sehen:

Naja, wir haben gleich richtig reingehauen! Schliesslich sind wir alle Vier aus der Gastronomie, da muss man solch eine  Gelegenheit auch gleich als Weiterbildung nutzen, oder?! So haben wir neben dem Ferkelchen auch noch Lamm bestellt, dazu ein lecker Weinchen – ach Kinders! das Leben meint es gut mit uns!

Spanferkel und Lammbraten bei José Maria in Segovia

Spanferkel und Lammbraten bei José Maria in Segovia

Die Tour geht weiter! Stay tuned, folks!

Der Aquädukt von Segovia

Acueducto de Segovia

Ein Gedanke zu “Ruta Europa 2014 – Madrid – Segovia

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