Mex2Pan – Nicaragua, Honduras, Guatemala

Sonntag 23.02.2014   Gestern mussten wir schon mal Luft an Mikes Hinterreifen nachpumpen und heute ist der Druck schon wieder runter auf zwei Bar. Wir fahren zu einer Reifenwerkstatt, Rad raus, Gummi runter, Flicken von innen kleben, montieren, nach einer halben Stunde ist wieder Alles in Ordnung. 1Man beachte bitte den Rollstuhl im Hintergrund.. 2 3 Den Nachmittag verbringen wir am nahegelegenen Strand. 4 5 6 7 Zuviele Köche verderben…die Köchin (oder umgekehrt!?) 8 Gemeinsam essen schmeckt am Besten nach gemeinsam kochen. 9 Montag 24.02.2014 Ein letztes Frühstückchen mit Eli und es geht Richtung Grenze Honduras. Den Grenzübergang in Guasaula erledigen wir in rekodverdächtigen 45 Minuten und bei Temperaturen um die vierzig Grad fahren wir Richtung Tegucigalpa. In den Bergen wird es wieder kühler und wir geniessen die Kurven und Landschaften entlang der, in dieser Ecke hervorragend ausgebauten CA5. 10 11 Wir beschliessen den Lago Yojoa zu erreichen. 12 13 Einzige Unterkunft als Referenz im Garmin ist Hotel und Lodge Cortijo Del Lago. 14 Mit dem letzten Licht folgen wir dem Feldweg der Einfahrt, dann stehen wir vor einer grösseren Bretterbude, “Restaurant & Reception” steht da. Irgendwo brennt ein Licht, wir rufen, ein junger Mann kommt irgendwo aus einem dunklen Gang zwischen Bretterhütten, Urwald und See. Ja, Hotel und Restaurant seien offen, wir jedoch sind heute die einzigen Gäste. Wir schauen uns Unterkunft und Restaurant an. Das Ganze erinnert ein wenig an Hitchcocks “Psycho” und es fehlt bloss noch, dass Norman Bates aus irgendeiner Ecke erscheint. Stattdessen erscheinen zwei weitere junge Männer um ein Holzfeuer zu machen und die Küche anzuwerfen. 15 Sie bereiten ein wirklich hervorragendes Essen, mit einer typischen, rustikalen Platte der Gegend und einer zweiten mit fritiertem Fisch und ebenfalls fritierten Bananen, dazu ein paar Bier und die einfache aber saubere grosse Bude für uns drei ist doch schon viel freundlicher. Es gibt sogar ein prima Wifi. Ach so, der Preis war unschlagbar, Zimmer mit warmer Dusche, klasse Abendessen und ebenso leckeres Frühstückchen a la carte am nächsten Morgen, inclusive Trinkgeld für zusammen, weniger als 25 USD pro Person. 16 Die drei Brüder, schätzungsweise zwischen 20 und 25 Jahren alt, haben dem amerikanischen Besitzer der Anlage, offensichtlich einem Bastler vor dem Herrn, geholfen die Cabañas und Holzschuppen zu errichten und zu installieren. Jetzt ist der alte Herr an Krebs erkrankt, hält sich in den USA auf und somit gibt es kein Budget und keine Anweisungen für Renovationen. Die Jungs halten es mehr oder weniger sauber, leben selbst dort, vermieten nach Möglichkeit und betreiben das Restaurant. 17 18 Aber was zerfällt, zerfällt und es wird nur eine Frage der Zeit sein, bis irgendein Investor das Ganze übernimmt, die Jungs zum Teufel jagt, die Buden platt macht und ein Erlebnishotel am See errichtet. Dienstag 25.02.2014 19 20“Pollo Verde” 21 Wie erwähnt, das prima Frühstück und der Spaziergang über das Anwesen bestätigen den schon geschilderten Eindruck des “Cortijo Del Lago”. 22 23 Parallel zur neuen CA5, auf einer kleinen Landstrasse, umrunden wir die Schlaglöcher Richtung Norden, Puerto Cortes. Honduras präsentiert uns eine herrliche Landschaft mit Urwald und Bergen. Von Puerto Cortes geht es auf einer einwandfreien Landstrasse schnell Richtung Grenze, Polizei winkt freundlich, auch wenn wir bei erlaubten 80 km/h schon mal mit 100 vorbeikommen. 24 Die kleine Grenzstation in Suxapa benötigt 10 Minuten, schon sind wir ausgereist und Mopeds exportiert, die Dame in der Migración sagt sogar: “Tschüss”, sie hat vor zehn Jahren einmal einen Urlaub bei ihrer in Deutschland lebenden Tochter verbracht. 25 15 Kilometer später brauchen wir 5 Minuten für die Personeneinreise in Guatemala, weitere 5 Km andere 5 Minuten um die Motorräder zurückzumelden, die ja noch den Rest der 3-monatigen Aufenthaltsberechtigung in Guatemala haben. 20 Minuten und keine Kosten…, das wird der Rekord bleiben. 26 Und, als Rat für Zentralamerika-Reisende: wenn es in den Plan passt, wählt Suxapa als Grenzübergang Honduras – Guatemala. 27 28 Wir rollen durch Palmen- und Bananenplantagen Richtung Puerto Barrio, wieder mal eine typische kleine, unordentliche Hafenstadt. Die Fähre nach Livingstone ist weg, ausserdem gibt es von Livingstone aus keine Möglichkeit die Reise auf dem Landweg fortzusetzen, also retour, wir wenden uns nach Rio Dulce, wo der Lago Itzabal, zweitgrösster See Zentralamerikas, sich Richtung karibisches Meer fortsetzt. 29 30 Im Mar Marina finden wir für ca 50 USD pro Zimmer eine klasse Unterkunft mit Terasse, Blick auf den kleinen Hafen und die Luxusyachten. Ein paar Bier und Cola für den Rum des Reservekanisters gibts um die Ecke, für 110 USD in eigenem Boot für uns drei, machen wir auch noch die Tour Rio Dulce –  Livingstone – Rio Dulce für den gesamten nächsten Tag klar, ein schönes Abendessen im gleichen Hotel, ein weiterer wunderschöner Abschnitt der Reise geht zu Ende. 31

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